Hauptanliegen

Die pastorale Entwicklung der letzten 20 Jahre in Deutschland zeigt, dass sich beide große Amtskirchen in einem starken, strukturellen aber auch personellen Umbruch befinden.

In der kirchengeschichtlichen Übergangssituation von der Volkskirche zur Kirche im Volk und zur Kirche für das Volk darf man sich im besonderen Maße den Herausforderungen der gesellschaftlichen Veränderungen stellen. Sie fordert geradezu eine Neuausrichtung in den geistlichen, pastoralen und strukturellen Dimensionen.

Auf die sich stark veränderten Lebenssituationen muss die Kirche neue pastorale Ansätze finden. Da sie zunehmend nur noch als ein „Anbieter von pastoralen Diensten“ verstanden wird, darf sie eine Vielfalt von Angeboten bereitstellen, auf die Menschen aus den verschiedenen Lebensumfeldern zugreifen können.

Zweifellos ist die virtuelle Welt, das „world-wide-web“ eine der Kommunikationsebenen auf der wir Menschen aus allen unterschiedlichen Lebensmilieus wiederfinden.

Der offensichtliche Verlust kirchlicher Bezüge und Traditionen in allen Regionen unseres Landes erfordert, ja ermöglicht geradezu neue Formen der Glaubensvermittlung zu bilden. 

Eine dieser neuen Formen darf, ja muss gradezu als ein pastoraler, evangelisierender und interaktiver Ansatz in der  virtuellen Welt liegen.