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Tagung: Kirche im Web 2.0 – Pastoraltheologische Perspektiven

Auch in diesem Jahr lädt „Kirche im Web 2.0“ alle in der kirchlichen Online- und Internet-Arbeit Tätigen zu einem intensiven Erfahrungsaustausch ein – mit Tom Noeding als neuem Kooperationspartner erstmals in diesem Jahr auch in ökumenischer Perspektive.

Zeitraum: 8.-9. März 2012

Ort: Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer – Kirche im Web 2.0

Leben und Glauben teilen im Web 2.0

Hierüber schreibt die Bistumszeitung „Glaube und Leben“ des Bistums Mainz u.a.:

„Aber wie können Christen heute zu „Menschenfischern“ werden? Wie können sie aktiv werden im weltweiten Netz, das inzwischen als „Web 2.0″ bekannt ist, in dem eine wechselseitige Kommunikation ermöglicht wird? „Immer noch sehr angetan bin ich vom ‚Facebook-Prinzip‘, dem Teilen. Das kommt uns als Christen ja sehr nah. Leben und auch Glauben im Web 2.0 zu teilen, das ist eine meiner  Hauptmotivationen“, beschreibt ein Pastoralreferent seine Erfahrungen in der Gemeindearbeit mit neuen Methoden. Längst organisieren sich Firmgruppen über das Internet und verabreden sich zu den Gruppenstunden.“

Zum gesamten Bericht

Soziales Netzwerk einbinden in einem Gottesdienst…

diesen Versuch startet der evangelische Pfarrer Hans-Martin Köbler in einem Jugendgottesdienst für Konfirmanden.

Die Jugendlichen haben dazu via facebook die Möglichkeit ihre Bitten, Kommentare, Gebete digital zu übermitteln.

Der Gottesdienst dringt in ein soziales Netzwerk vor, in dem sich die Jugendliche bereits „beheimatet“ haben. So kann eine Möglichkeit geschaffen werden, sich leichter, offenener über den Glauben auszutauschen.  

Zum Artikel der:  Katholischen Nachrichtenagentur

Thomas Söding im päpstlichen Rat für zeitgemässe Glaubensverkündung

Der Theologieprofessor der Ruhr-Universität Bochum, Thomas Söding ist am Mittwoch, 07.12.2011 von Papst Benedikt XVI als Berater in den päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung berufen worden. Hier soll nach zeitgemäßen Formen der Glaubensverkündigungen gesucht werden. Für Söding steht fest: „Das geht nicht von oben, sondern nur im Dialog mit den Menschen.“

Weitere Informationen über Thomas Söding finden Sie u.a. auf der Bistumsseite des Bistums Münster.

Die Erzdiözese Wien betritt „Facebook“

„Bei weit über zwei Millionen Österreichern in Facebook bin ich mir ziemlich sicher, dass der hl. Paulus das heute als einen Marktplatz ansehen würde, auf dem zu predigen sich lohnt.

Wir tun das auch – auch wenn predigen hier ganz anders aussehen muss.

Verkündigung ist heute zuerst: sich dem Gespräch stellen.“ so der Pressesprecher der Erzdiözese Wien Dr. Michael Prüller.

Frau Andrea Meyer-Edoloeyi, die im Januar 2012 im Kommunikationsbüro der Diözese Linz tätig sein wird, betont in einem Interview: „Für die Kirche bietet sich die Chance, neue Kommunikationsgruppen in postmodernen Lebenswelten zu erschließen. Es lohnt sich, hier zu investieren und sich auf diese Kommunikation einzulassen.“

Zum gesamten Bericht: „Der Sonntag“ – Die Zeitung der Erzdiözese Wien

Kirche im Netz – Kirche und Seelsorge in einem sich verändernden Internet

Unter diesem Leitgedanken stand eine dreitägige Konferenz der deutschsprachigen Seelsorgeamtsleiter, zu dem das Bistum Regensburg eingeladen hatte.

Andrea Imbsweiler von der KAMP (Katholische Arbeitsstelle Missionarischer Pastoral) mit Sitz in Erfurt unterstrich u.a. :

„Vor dem Hintergrund, dass mittlerweile im Kreis der jüngeren Jahrgänge bis zu 60 Prozent ihrer Kommunikation über social media betreibe, nehme automatisch die Bedeutung der Internetseelsorge zu. Dabei werde ein kirchliches Angebot im Internet nicht nur von Menschen eines geografischen Territoriums wie beispielsweise einer Bistumsgrenze, sondern natürlicherweise auch von Personen darüber hinaus genutzt. Die Schaffung einer gemeinsamen Plattform im Internet, die durch mehrere Diözesen betrieben wird, kann daher eine sinnvolle Möglichkeit für ein solches seelsorgliches Angebot sein. Gleichzeitig wurde aber auch verdeutlicht, dass Internetseelsorge mit qualifiziertem Engagement nicht einfach nebenher umzusetzen ist, sondern stets die nötigen Personal- und Finanzressourcen erfordert.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bistum Regensburg

WEG BEREITER über „Kirche im Internet“

„WEG BEREITER“ das Magazin für Berufe der Kirche schreibt in der aktuellen Ausgabe 4/2011  über die „Kirche im Internet“ :

„Um ihren Auftrag „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16, 16) zu erfüllen, soll sie sich bemühen auch die Medien, den heutigen Areopag, zu nutzen. Die Kirche muss Gott und die Perspektiven für eine menschenwürdigere, gerechte Gestaltung unserer Gesellschaft auch in den Medien präsentieren.
Eine besonders gute Möglichkeit, sich mit den Menschen zu treffen und einen Dialog zu führen, bietet das Medium Internet. Hier hat man die Gelegenheit, Leute zu treffen, die Gott kennen und ihren Glauben vertiefen wollen, aber auch die, die auf der Suche sind, denen das, was die Welt anbietet, zu wenig ist.“ schreibt P. Slawomir Soczynski SDS

Nähere Informationen finden Sie unter: wegbereiter-online

Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 45. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

Auszug aus der BOTSCHAFT VON PAPST BENEDIKT XVI.
ZUM 45. WELTTAG DER SOZIALEN KOMMUNIKATIONSMITTEL

Wahrheit, Verkündigung und Authentizität des Lebens im digitalen Zeitalter

 

 

„Auch im digitalen Zeitalter ist es für jeden erforderlich, ein authentischer und nachdenkender Mensch zu sein. Im übrigen zeigt die den social networks eigene Dynamik, daß ein Mensch immer in das, was er mitteilt, miteinbezogen ist. Beim Austausch von Informationen teilen Menschen bereits sich selbst mit, ihre Sicht der Welt, ihre Hoffnungen, ihre Ideale. Daraus folgt, daß es einen christlichen Stil der Präsenz auch in der digitalen Welt gibt: Dieser verwirklicht sich in einer Form aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber respektvoller Kommunikation. Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird. Im übrigen kann es auch in der digitalen Welt keine Verkündigung einer Botschaft geben ohne konsequentes Zeugnis dessen, der verkündigt. In den neuen Kontexten und mit den neuen Ausdrucksformen ist der Christ wiederum aufgerufen, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die ihn erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).“

 

Die gesamte Botschaft finden Sie auf der website des Vatican